„Eine Alpenüberquerung: Zu Fuß von München nach Verona in 34 Tagen“



Audiovisionsvortrag
Live-Informationen und Bilderschau zu einer besonders beeindruckenden Unternehmung im Herzen Europas – Armin Pirkenseer, Hugo Eder
Wandern ist wieder beliebt. Die Buchhandlungen legen immer mehr Wanderführer aus, die Alpenvereine verzeichnen Übernachtungsrekorde und modernisieren stetig ihre Berghütten, Reiseveranstalter bieten verstärkt Wanderreisen an.

Auch die Zahl der Fernwanderwege nimmt weltweit deutlich zu. Wer sich dafür interessiert, stellt fest: Es gibt einen großen Unterschied zwischen Tagestouren ausgehend von einem festen Domizil und einer längeren Strecke, die über mehrere Tage verteilt bewältigt werden muss. Dazu stellen sich folgende Fragen sehr schnell ein: „Welche Route möchte ich zurücklegen, welche Jahreszeit ist optimal, wie organisiere ich den Ablauf, was packe ich ein, gehe ich alleine oder möchte ich mich einer Gruppe anschließen?“

Dass eine Weitwanderung keine extreme Unternehmung für Profis sein muss, gilt insbesondere für unsere gut erschlossenen Alpen. Trotzdem ist eine mehrwöchige Wandertour über Bergrücken und – gipfel ohne Unterstützung durch Seilbahnen und sonstige Verkehrsmittel immer noch ein Abenteuer – vielleicht gerade im 21. Jahrhundert. Für die höheren Lagen in den Alpen muss man ein Zeitfenster im Sommer finden. Aber nicht vorhersehbare klimatische Ereignisse sowie persönliche Kondition torpedieren jeden vorher festgelegten Plan.

Nichtsdestotrotz ist eine komplette Überquerung der Alpen zu Fuß eine besonders beeindruckende Unternehmung. Mit dem langsamen Erschließen des Raumes entdecken wir eine Flora und Fauna, abhängig von der Höhenlage sowie der geographischen Region. Es spielt schon eine Rolle, ob vom Norden atlantische oder gar polare Winde auf die Berge treffen oder mild-warme mediterrane Luft auf die Atmosphäre einwirkt. Auch der kulturelle Unterschied wird intensiver erlebt, wenn man in einer Zweiergruppe schnell Kontakt zur lokalen Bevölkerung findet. Der romanisch beeinflusste Süden trifft auf den keltisch und germanisch geprägten Norden. Essgewohnheiten, Temperament sowie Klang der Sprache stehen im Vordergrund. Trotzdem gibt es viele Gemeinsamkeiten, die diese Bergwelt gestaltet.

Auf der Wandertour von München nach Verona entdeckten die Referenten trotz langjähriger alpiner Erfahrung viel Neues. Anhand von akustisch untermalten Bildern und kurzen Filmsequenzen wird die Schönheit einer zentralen Alpenregion vorgestellt. Ergänzt wird der Vortrag mit Informationen zur Organisation und den Tagesetappen.



1 Abend, 21.11.2017,
Dienstag, 19:30 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Armin Pirkenseer
V21.11.2017

 
  1. Volkshochschule Bad Tölz

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