Wie entsteht psychische Stabilität in Zeiten der Meinungsmache?



In unserem digitalen Zeitalter werden Statements oder Meinungen anderer oft „geliked“ oder eben nicht geliked. Die Meinung anderer zu teilen, sie zu mögen oder nicht zu mögen oder sie ungeprüft zu übernehmen, birgt die Gefahr, unbemerkt und ungewollt beeinflusst zu werden. Der Mensch verfügt aber über die Fähigkeit, sich eine eigene und fundierte Meinung zu bilden und einen eigenen Standpunkt zu erringen. Ein errungener eigener Standpunkt gibt dem Menschen eine solide Basis und wirkt erfahrungsgemäß stabilisierend auf die Psyche. Wie wird diese Fähigkeit oder Kunst entwickelt? Im praktischen Teil ist Gelegenheit, erste Erfahrungen zu machen. An Hand geeigneter Fragen wird ein Bezug zum gemeinsam gewählten Thema hergestellt. Das Thema oder Objekt wird länger angeschaut und gedanklich erwogen, wie es gemeint ist und wie es auf den Betrachter wirkt. Die Begrifflichkeiten werden geklärt: wie versteht der andere den Begriff, was verstehe ich darunter, kann man sich einer objektiveren Aussage nähern? Braucht es weitere Schritte zu einem tieferen Verständnis? Entsteht bereits ein eigenes Bild oder eine Vorstellung, die ein gutes Fundament für eine Meinung bilden? Wie erlebt sich der Mensch in dieser Aktivität? Eine kurze Theorie und erste praktische Schritte, ermöglichen dem Teilnehmer die Fähigkeit zur Meinungsbildung, alleine weiter zu üben und zu vertiefen.

1 Abend, 14.11.2019,
Donnerstag, 18:30 - 20:00 Uhr
1 Termin(e)
Caroline Elsaesser
T4118
Gymnasium, über Mensa, Zugang Wachterstraße, Bad Tölz, Raum: B3.17, 2. OG
15,00
Belegung:
 
  1. Volkshochschule Bad Tölz

    Am Schloßplatz 5
    83646 Bad Tölz

    Postfach: 1320
    83633 Bad Tölz

    Tel.: 08041 9377
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